Michael Schulz Trio
Das Konzertprogramm 2012 des Michael Schulz Trios legt seine Schwerpunkte auf bekannte musikalische Formen, die aber völlig eigenständig und – eben schulztypisch – verfremdet und bearbeitet werden. Die des Blues.
In seinem ureigenen und kraftvollen Schema besitz und besaß er immerwieder die Kraft, verschiedenste Rock- und Jazz, Soul- und SingerSongwriter zu beeinflussen.
Schulz wendet sich diesem Stoff zu, aus dem so viel Energie bereits floß. In zarten bis expressiven Klängen – in Form – hält sein Trio dabei die zeigenössische Spielhaltung jedoch immer in der Hinterhand.
Besetzung:
Michael Schulz (Saxophon) im Trio
mit Schlagzeug und Piano/Orgel
Spieldauer:
Konzert ca 100 min (mit einer kurzen Pause)
.
kleinorchestraler LeichtSinn.
Michael Schulz - Solo-Saxophon
Konzert für Jazztrio
Orgel
und Fanfarenzug
Musik im Widerspruch.
Musik zwischen den Welten.
Humorvoll.
Respektlos.
Achtsam.
Heutig.
.

Foto: A.Körner
Hörbeispiel hier: BORDERLINE FLAG (*.mp3 – 1.22 MB)
(Aufnahme mit Mario Meusel – dr)
Borderline. Saxophon und Schlagzeug spielen und trommeln bis in Grenzbereiche hinein, wagen sich vor ins Niemandsland, balancieren auf jenen Markierungen, die das Nichtverbotene vom Verbotenen trennen sollen.
Keine musikalische Fertigware, sondern klingende Abenteuer durch intuitives und konzentriertes Zusammenspiel. Spielen beginnt mit Hören. Spielen ist Auf-einander-Hören.
Melodisch-rhythmische Linien durch das Saxophon, kraftvoll, schwunghaft, durchbrochen und offen – ähnlich den ausschweifenden Farbexzessen Jackson Pollocks.
Variable Rhythmen rastern und peitschen den schwellenden Strom der melodischen und klanglichen Ideen, stauen ihn an – Ruhe, Wolken treiben –, lassen ihn frei, zerhacken und verwirbeln ihn, bauen eigenständige Strukturen.
Musik wie eine Soundjagd auf, dies- und jenseits der Grenze. Borderline – in der Mitte des Lebens.
Mathias Bäumel

Michael Schulz PR 1
Michael Schulz spielt in Verbindung mit Literatur (Autorenlesungen) und zu Ausstellungseröffnungen in Galerien als Solist. Eigene Kompositionen und Improvisationen in zeitgenössischer Form bilden einen Gegenpol oder ergänzen das künstlerische »Gegenüber«
Als Solist spielt Schulz mit namhaften Autoren und für anerkannte bildende Künstler.

Foto: A.Körner
Eine Performance zwischen Bild und Ton. Das Bühnenprogramm steht für Live-Performances in Clubs, Galerien, Kinos und weiteren Veranstaltungsorten. Regisseur Andreas Körner zeigt seinen Film »DEPOT.«, es folgt im Anschluss ein ca. 45 – 60minütiges Konzertprogramm von und mit Michael Schulz (Saxophon) und einem Gastmusiker.

Michael Schulz Trio
Das Michael Schulz Trio verbindet in seinen Konzerten zeitgenössischen Jazz und Neue Musik. Durch den ständigen Wechsel von Aktion und Reaktion entsteht ein musikalischer Disput, ein Gespräch, in dem das Flüstern, der Schrei, das Chaos und die Stille gleichberechtigt nebeneinander stehen.
Seit fast 10 Jahren gehören Erika Bosse am Klavier und Ulli Niedermüller am Schlagzeug zum Trio.
Der letzte große Kompositionsauftrag wurde an Michael Schulz durch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Halle/S. auf Anregung des damaligen Galeristen Norbert Eisold (Lyonel- Feininger- Galerie Quedlinburg) 2006 vergeben. Sie trug den Titel: vor den Bildern . FEININGER .
Das Trio gastierte damit u.a. im Meißner Dom, zum Quedlinburger Musiksommer und in den Staatlichen Kunstsammlungen Chemnitz.

Pianist Wolfgang Torkler (© PR)
Mit dem Programm BLUE TUNE wendet sich der Saxophonist Michael Schulz im Duo mit hochkarätigen Pianisten musikalisch der Zeit zwischen 1950 und 1965 zu. Eigenständige Interpretationen klassischer Jazzkompositionen u. a. von Miles Davis, Herbie Hancock, Thelonius Monk und eigene Stücke – in Anlehnung an die Musik dieser Zeit – bestimmen das Live-Musik- oder Konzertprogramm.

Autor Andreas Körner (© Dietrich Flechtner)
… ist eine federleichte Geschichte für alle um sechs – und »drunter und drüber«.
Das dazugehörige HörMusikBuch erschien Oktober 2002 im exklusiv gestalteten Papier-Digipak mit Grafik, sechsseitigem Faltblatt und signierter Fotografie (limitiert) bei mlm jazzbuero.
Andreas Körner und Michael Schulz gestalten in der Lesung »Endlich Daunchen« etwa 45 Minuten. Der Autor liest mit ausgewählten Requisiten eine gekürzte Fassung des HörMusikBuchs, Michael Schulz improvisiert auf verschiedenen Saxophonen.
Das 1992 in Weimar entstandene Projekt verbindet Lyrik des Autors Steffen T. Sengebusch und Michael R. Dyroff mit der Musik von Michael Schulz.
Gemeinsam veröffentlichten die Künstler ein Kunstbuch in kleiner Auflage mit Grafiken, Gedichten und einer MC.
Das Programm (Musik und Literatur) hat eine Länge von ca. 70 min.
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